March Brown Emerger

Dort wo man sie antrifft, an zügigen Rieselstrecken in Bächen als auch Flüssen, vom Flachland bis in gebirgige Regionen, ist sie leicht durch ihr auffälliges, bestechendes Äusseres zu erkennen – den großen gefleckten Flügeln, der sehr dunklen Flügeladerung und zwei sehr langen Hinterleibsfäden.

Haken: Trockenfliegenhaken (z.B. Tiemco TMC2488) #12-14
Bindefaden: braun
Rippung: Silberdraht
Schwänzchen: Fasanenstoß Fibern
Körper: Truthahn Fibern
Thorax: Hasenohr (Hare`s Ear) Dubbing natur
Beinchen: Rebhuhnfeder

Nach Einspannen des Hakens und einer Grundwicklung reist man 5-6 Fibern einer Fasanenstoß Fiber ab und bindet diese als Schwänzchen so ein, dass es nach hinten ca. 6 mm absteht. Die Fiber mit dem Bindefaden auf dem Hakenschenkel gut fixieren. Den Rest der Fiber bündig am Hakenschenkel wegschneiden. Weiters mit dem Bindefaden ein Stück Silberdraht einbinden und nach hinten abstehen lassen. Dann 5 Truthahn Fibern aus einer Feder rausschneiden und mit der Spitze am Schwänzchen Ansatz einbinden. Den Bindefaden 2/3 des Hakenschenkels nach vorne winden und mit gleichmässigen Wicklungen der Fibern folgen, dann fixieren. Mit dem Silberdraht eine gleichmässige Rippung gestalten, fixieren und den Rest abschneiden. Ein bisschen Dubbing zum Faden geben und einen Thorax formen. Nun mit einer Hechelklemme eine vom Federflaum gereinigte Rebhuhnfeder an der Spitze fassen. Die genannte Feder vor dem Hakenöhr fixieren und einen Hechelkranz gestalten. Abbinden und mit einem guten Knoten fertigstellen.
Ein gutes Muster für ruhigere Abschnitte eines Flusses das größere dunkle Eintagsfliegen imitiert.
Foto und Text: Rudi Pernstich